Katrins Erbsenpesto

Nachdem die arme Disco ja nun so arg unter unserem Zeitmangel leiden musste, hat sich Katrin, unsere gefeierte Gastschreiberin (eigentlich gehört sie schon fest zum Team), erbarmt und einen wunderbaren grünen Eintrag verfasst. Viel Spaß und fröhliche Erbserei!

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Für das Erbsenpesto braucht ihr

  • 300 g Erbsen (am besten Frische, die schmecken einfach viel viel besser)
  • 100 g gehobelte Mandeln, in der Pfanne goldbraun angeröstet
  • gutes Olivenöl (lohnt sich wirklich, man braucht nicht viel und sonst schmeckt es schnell bitter)
  • 1­-2 Knoblauchzehen nach Geschmack
  • Salz und Pfeffer

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Galettes

 

Es begab sich vor einiger Zeit, als ich einen geschätzten Freund während seines Austauschsemesters in der Champagne besuchte. Er kannte meine Verfressenheit und fuhr uns beide tief in die campagne (sic). Dort wartete ein kleines Häuschen mit dampfendem Schornstein. Angeblich die weltbeste Crêperie. Die gesamte Bevölkerung Frankreichs saß an diesem Abend in dem Häuschen – so ließ zumindest das Szenario vermuten.

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Acai-Milchreis

 

So ganz traut sich der Sommer ja nicht raus, vielleicht muss man ihn ein bisschen mit der brasilianischen Acai-Beere inspirieren.

Wir hatten ja vor einiger Zeit schon mal ein Rezept aus unserem Brasilienurlaub mitgebracht (hier isses), dort wird die frische, pürierte Frucht am liebsten als Sorbet gefuttert. Heute aber soll es mal eine etwas gewagtere Kombi geben: Acai mit Milchreis. Oder eher umgedreht.

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Reis, Baby

Schwarzer Reis mit Garnelen, Spargel und Koriandersoße 

Zutaten für 4 Personen:

  • 2 Tassen schwarzer Reis
  • 1 EL Butter
  • 8 dünne Spargelstangen
  • 8 Garnelen
  • 1/2 Zitrone (unbehandelt)
  • etwas Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Chili
  • Koriandersoße (Rezept hier)

 

Den schwarzen Reis habe ich erst gründlich im Sieb abgewaschen und ihn dann mit 2,5 Tassen Wasser aufgekocht. Sobald das Wasser kochte, hab ich den Herd auf 0,5 gestellt und alles zudeckt 35 Minuten köcheln lassen. Laut Verpackung sollte dann das Wasser verdampft sein, war’s bei mir nicht. Ich hab also den Reis einfach noch mal abgesiebt, dann etwas Butter untergehoben – und er war wundervoll!

Der Spargel wird ganz normal gekocht und die Garnelen scharf in heißem Olivenöl angebraten. Knoblauch, Chili und Zitrone (in Scheiben) dabei auch einfach mit in die Pfanne geben.

Alles schön – also schöner, als wir das geschafft haben – mit der Koriandersoße anrichten und am besten mit einem eiskalten Weißwein in der Sommersonne verputzen.

Musikempfehlung: Four Tet – Sing

 

Milchreis mit Safran

Zutaten:

  • 200 g Milchreis
  • 650 ml Milch
  • 1/4 Vanilleschote
  • 20 g Kokoscreme
  • 1/2 Chili
  • 1 Prise Salz
  • 10 Safranfäden
  • 1 EL Honig
  • 1 TL Rum
  • Abrieb einer Limette
  • Zum Garnieren: ein paar Berberitzen und Pistazien

 

Den Milchreis mit Milch, Vanillemark und -schote, Kokoscreme, Salz und Chili vermengen und bei niedriger Flamme langsam aufkochen.

Alles ca. eine halbe Stunde offen leicht köcheln lassen. Dabei immer wieder umrühren.

Den Safran mit einem Mörser zu Pulver verarbeiten und mit ein paar Tropfen Wasser mischen. Nachdem der Reis 20 Minuten geköchelt hat, Safranmischung und Honig dazugeben. Die Chili jetzt rausholen, sonst wird’s zu feurig.

Wenn der Reis fertig ist, wird er vom Herd genommen und mit dem Rum und dem Limettenabrieb vermischt. Berberitzen und Pistazien drüber streuen, fertig!

Musikempfehlung: Leslio Clio – I couldn’t care less

 

Mama macht Rhabarber: Marmelade und Relish

 

Mütter sind ja schon was Großartiges. Meine zum Beispiel hat neulich nicht nur lecker rumgekocht, sondern das alles sogar für die Krabbendisco fotografiert und dokumentiert. 

Wie im Titel ersichtlich, gibt es des Rhabarbers zweierlei. Ich konnte leider noch nicht kosten, aber Mama sagt, dass das schmeckt, und das stimmt immer. Also los, wir starten mit der Marmelade. Genauer gesagt, mit der

Rhabarber-Erdbeer-Orangen-Marmelade

Zutaten:

  • 750g frischer Rhabarber
  • 400g Erdbeeren
  • 2 Bio-Orangen
  • 1 Apfel
  • 500g Gelierzucker
  • 1 EL Lavendelzucker (Zucker in getrockneten Lavendelblüten eingelegt) oder brauner Zucker
  • 1 EL  Zucker mit Vanille gemischt
  • 1 cm Ingwerwurzel
  • 1 Schuss Likör, Rum oder Gin

5-6 Gläser mit Schraubverschluss heiß ausspülen, stülpen und abtropfen lassen.

Rhabarber schälen und in ca. 2cm lange Stücke schneiden, in einen großen Topf geben. Erdbeeren waschen, putzen und in kleine Stücke schneiden. 1 Orange heiß überbrühen und Orangenschale reiben, beide Orangen schälen und filetieren. Apfel schälen und grob reiben. Geriebenen Ingwer, Lavendelzucker und Vanillezucker dazu geben, alles im Topf vermischen und ca. 20 Min Saft ziehen lassen.  

Topf erhitzen und alles ca. 15min zu Mus köcheln lassen. Gelierzucker dazu und nochmal ca. 10 Min sprudelnd aufkochen, dabei den Likör zugegen (Menge je nach Geschmack).  

Marmelade randvoll in die Gläser füllen, verschrauben und auf den Deckel stellen, nach ca.10 Minuten die Gläser umdrehen und auskühlen lassen.

Und Beschriftung nicht vergessen:

 

Und weiter geht’s mit dem
Rhabarber Relish

Zutaten:
  • 1kg Rhabarber
  • 3 große Erdbeeren
  • 1 Apfel
  • 120g rote Zwiebeln
  • 300ml roter Traubenessig (oder Apfelessig)
  • 1 TL Zimt u.1 Prise Nelkenpulver
  • 4 Sternanis
  • 2 Bioorangen
  • 40g Ingwerwurzel
  • 100g getrocknete Cranberries
  • 400g brauner Zucker
  • Lavendelsalz (Salz, durchzogen von getrockneten Lavendelblüten)
  • Evtl. eine kleine Prise Chili

Die Zwiebeln fein würfeln und mit Essig und den Gewürzen in einem großen Topf aufkochen und ca. 15 Min bei milder Hitze kochen lassen. 

Eine Orange heiß waschen und Schale abreiben, Saft auspressen. Zweite Orange schälen und filetieren. Apfel schälen und grob reiben, die Erdbeeren waschen und zerkleinern, Ingwer reiben mit Zucker in den Topf geben und bei milder Hitze weitere 10 Min kochen lassen.  

Rhabarber schälen und in ca. 2cm lange Stücke schneiden mit den Cranberries in den Topf geben, Salz dazu und ca. 20 Min kochen lassen.

Deckel abnehmen (evt. einen Schuss Rum dazu) bei geöffneten Topf weitere ca. 30 Min köcheln lassen bis das Relish eine dickflüssige, saucenartige Konsistenz hat, dabei öfter umrühren. 

Das Relish randvoll in heiß ausgespülte Schraubgläser füllen, verschließen und auf den Deckel stellen, nach ca.15 Min umdrehen und abkühlen lassen, es sollte ca. 2 Wochen durchziehen, dann kann man es zu kaltem Braten oder Hartkäse essen.

Leider gibt es hierzu nur eine Art Phantombild. Aber umso besser, dann bleibt der Phantasie der ihr so wohlbekannte freie Lauf.

 

Mal sehen, ob es auch eine Musikempfehlung gibt, da hake ich gleich morgen mal nach.

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Oh wie schön, beim Küchenplausch gibts ein Rhabarber-Gewinnspiel. Daumendrücken!

 

Sommeraperitif: Orangen-Tomaten-Süppchen

 

Ein großartiger Start für ein luftiges Sommerschlemmermenü! Dieser Hauch von Nichts ist ganz leicht vorzubereiten und schmeckt nach allerherrlichsten Sonnenstrahlen – gute Zutaten vorausgesetzt, die sind hier besonders wichtig.

Ich habe das Süppchen als kleinen Aperitif gereicht, eignet sich bestimmt aber auch als Vorspeise super:

Zutaten (4 Personen – Vorspeisengröße)

  • 3 Orangen, geschält und gestückelt
  • 800 g Tomaten, gewürfelt (duften müssen sie!)
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt
  • 1/2 Bund Basilikum, grob gehackt
  • 100 ml Olivenöl
  • 2 El Weißweinessig
  • Salz und Pfeffer und Cayennepfeffer
  • 100 g Möhren, fein gewürfelt
  • 1 Chili, gehackt
  • 12 Kirschtomaten
  • 2 Scheiben Toast in Würfelchen
  • 40 g geriebener Parmesan

Als Erstes werden die Orangen mit den großen Tomaten, dem Knoblauch, dem Basilikum und 80 ml Olivenöl ganz fein püriert. Alles durchsieben und mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer würzen. Kalt stellen.

Jetzt die Möhrchen 2 Minuten in Salzwasser kochen und kalt abschrecken. Kirschtomaten kurz ins kochende Wasser schmeißen, abschrecken und grausam häuten.

Aus dem Toast macht Ihr mit dem restlichen Olivenöl leckere Croutons, die Ihr dann mit der Chili, den Kirschtomaten, den Möhren und dem Parmesan mischt.

Kurz vor dem Servieren die Suppe in einen Siphon füllen und in kleine Becherchen sprühen (alternativ mit dem Mixer aufpürieren). Oben drauf streut ihr die Toast-Mischung. Und ab dafür.

 

Musikempfehlung: Porcupine Tree – Start of Something Beautiful

Hemingway-Eier im Mini-Format mit selbst gebeizter Lachsforelle

Alle Jahre wieder feiern wir in entspannter, kulinarischer und alkoholgeschwängerter Atmosphäre Silvester. Das Prinzip: alle Gäste steuern 1-2 Gänge bei. Möglichst kleine Leckereien, damit noch viel Potential für weitere Leckerbissen bleibt. Nach dem tollen Beiz-Ergebnis mit Lachs letztes Jahr, wollten wir zu dieser Gelegenheit einen etwas weniger fettigen Fisch verwenden. Also durfte eine Lachsforelle dran glauben. Und die wurde dann nicht einfach so serviert, sondern dünn aufgeschnitten auf leicht getoasteten Tramezzini drapiert, mit 2 pochierten Wachteleiern belegt und mit Dill-Vinaigrette beträufelt. Also quasi Hemingway-Eier im Mini-Format: dünne Tramezzini statt füllender Toasties und Wachteleierchen statt klassischer Hühnereier. Downsizing im Dienste der weiteren Kalorien-Aufnahme-Kapazität.

Nachdem der Lachs letztes Mal fast zu salzig war, haben wir ein wunderschönes Rezept von Maria abgewandelt, das deutlich weniger Salz und Zucker beinhaltet. Dafür braucht Ihr:

  • 1 Lachsforelle, filetiert (also 2 Filets)
  • 2 EL Salz
  • 2 EL Zucker
  • 1/2 TL Wacholderbeeren
  • 1 TL Pfefferkörner
  • 1 TL Korianderkörner
  • 1/2 Bio-Orange
  • 1/2 Bund glatte Petersilie (geht auch TK)
  • 1/2 Bund Dill (geht auch TK)
  • Etwas Olivenöl

Für die Beize zerdrückt Ihr im Mörser das Salz, den Zucker und die ganzen Körner. Dazu noch etwas Abrieb von der Orange, der einen schönen frischen Geschmack gibt. Dann diese Mischung auf einer Fischhälfte verteilen. Das Filet sollte dabei mit der Haut nach unten auf einer Plastikfolie liegen. Kräuter klein hacken und auch drauf packen. Dann folgen ein bisschen Olivenöl sowie ein paar Orangenscheiben. Das zweite Lachsforellenfilet spiegelbildlich drauf legen und Klappe zu. Richtig fest in der Folie einwickeln, möglicherweise sogar 2 Schichten. Ab in eine Form, und von oben beschweren. Wir haben eine Kastenkuchenform genutzt und ein Tetra-Pack draufgelegt.

Die Lachsforelle ist weniger dick als der Lachs, daher reichen 24 Stunden im Kühlschrank. Dabei nach etwa der Hälfte der Zeit wenden.

Natürlich lässt sich das Ganze wunderbar solo genießen, schön dünn aufgeschnitten. In unserem Fall gab es als Zugabe noch 2 pochierte Wachteleier pro Person. Da es um Massenproduktion ging (immerhin 7 Portionen, also 14 Eier), haben wir das Pochieren zeitlich vorgezogen. Wie bei “normalen” Eiern Wasser mit etwas Essig zum Kochen bringen, dann von der Herdplatte nehmen, mit einem Kochlöffel einen Strudel erzeugen und den Schalen-Inhalt in die Mitte setzen. Man kann sogar ein paar Eier gleichzeitig machen, bei uns waren es jeweils 3 auf einmal. Die Eier verlieren dann zwar im Strudel manchmal ein bisschen ihres Eiweißes (flockt leicht aus), aber bleiben dennoch gut getrennt voneinander. Nach einer knappen Minute raus aus dem Topf und in Eiswasser abkühlen lassen. Dort halten sich die Eier gut bis man sie auf die Tramezzini packt — entweder noch kalt oder kurz in Wasser aufgewärmt (nur kurz, 10 Sekunden, damit das Eigelb schön flüssig bleibt!).

Die Senf-Dill-Soße könnt Ihr Euch vom Lachsrezept abgucken. Dann braucht Ihr kurz vor dem Servieren nur noch die Tramezzini (gibt es im italienischen Feinkostladen, ganz wunderbar dünnes Toastbrot ohne Rinde) kurz in einer Pfanne angrillen, die dünnen Lachsforellenscheiben drauf platzieren, 2 pochierte Wachteleier (wie gesagt kalt oder kurz aufgewärmt), mit etwas Senf-Dill-Soße beträufeln und zur Deko ein Blättchen Dill on top. Et voilà! Knackiges Tramezzini mit frischem, zarten Fisch, das Eigelb explodiert beim Draufbeißen und vermischt sich dabei mit der Soße. Ein Gedicht, auch wenn es etwas Fingerspitzengefühl bedurfte, sich die schicke Silvester-Garderobe nicht voll zu kleckern. Daher als Tipp: die Tramezzini nicht allzu groß schneiden, damit es in einem Rutsch in den Mund passt, evtl. sogar nur mit einem Ei und dafür 2 Häppchen pro Person.

Musik ganz deep sea wie die richtigen Lachsforellen: I Follow Rivers von Lykke Li

Entengröstl asiatisch

 

Noch ein paar mal schlafen und schon steht bei den meisten von uns irgendwann ein weihnachtlicher Entenbraten auf dem Tisch. Großartig. Und am Tag danach: Entengröstl. Dito. Manchmal gibt es das bei uns sogar schon zum Frühstück, im Schlafrock sozusagen.

Natürlich ist gegen den Klassiker überhaupt nichts zu sagen. Aber vielleicht will ja jemand seine Familie mal mit einer asiatischen Variante aus den Socken oder aus dem Schlafrock hauen. Das ginge dann zum Beispiel so:

Wir haben uns bei dem Rezept übrigens inspirieren lassen von Arthurs Tochter. Sie berichtete dereinst über dies hier (das wir vorher auch ausprobierten und für delikat befanden).

Also, die Zutaten:

  • Gröstl
  • etwas Entenfett (wahlweise Butterschmalz)
  • Ramen (ca. ein “Nudelbündel” von 2 cm Durchmesser)
  • 2 Äpfel (z.B. Boskop)
  • etwas Puderzucker
  • 3 TL gehackter Ingwer
  • Sojasoße (am besten die etwas dickliche)
  • 1/2 Bund Koriander
  • groben Pfeffer
  • etwas frisch gemörserten weißen Pfeffer

Nimm Dir am besten ein motiviertes Familienmitglied dazu, das das Fleisch von den Entenknochen zuzelt. Währenddessen schälst Du die Äpfel, entkerngehäust sie, schneidest sie in dünne Scheiben und stäubst sie ordentlich mit dem Puderzucker ein. Dann das Fett in der Pfanne erhitzen und die Äpfel reinschmeißen. Und wo Du schon dabei bist auch den Ingwer und den groben Pfeffer. Das Ganze schön anbraten und karamellisieren lassen.

In der Zwischenzeit schon mal die Ramen kochen, das geht ja ganz schnell. Jetzt die Ente mit in die Pfanne, sie soll nur noch mal heiß werden. Wenn alles schön brutzelt, mit der Sojasoße ablöschen.

Kurz ziehen lassen und dann die Ramen-Nudeln dazugeben. Koriander und weißen Pfeffer am besten erst auf dem Teller ganz frisch drüber streuen.

Musikempfehlung: Christiane Weber & Tim Beckmann – So schön – R.I.P.

Cranberry Salad

 

Neuerdings stechen sie einem ja auch hierzulande überall leuchtend rot ins Äuglein: Cranberries. Ich kannte die süßlich-herben Zeitgenossen bisher nur von meiner Zeit im schönen Texas, als sie meine Gastmutter zubereitete, und zwar in Form des Cranberry Salads. Er wurde bervorzugt als Teil des Buffets bei schmissigen Familienfeten dargeboten. Für mich immer der Hit – und daher reichlich mit in die 14 kg eingegangen, die ich am Ende meiner Reise zusätzlich am Leibe trug.


Insgesamt braucht man das hier:

  • ca. 2 Tassen Cranberries
  • 1/4 Ananas
  • eine Hand voll Walnüsse
  • 5 EL Zucker
  • 5 Gelatineblätter
  • 500 ml Wasser

(Der Apfel auf dem Foto ist dann doch aus dem Plan gefallen, man ignoriere ihn bitte.)

Zuerst geht’s mal ans Hacken. Ananas so:

Cranberries so:

Die Walnüsse zerbricht man einfach grob mit den Fingern.

Jetzt kommt alles gemeinsam mit Zucker und Wasser in einen Topf und wird gekocht. Die Gelatine darf solange in etwas Wasser einweichen. Das Obst muss gut kochen, denn sonst zerstören die Enzyme der Ananas später die Wirkung der Gelatine. Die Hitze aber zerstört ihrerseits die Enzyme. Also immer mal wieder ein Ananasstückchen rausfischen und kosten, sie muss weich und nicht mehr sauer schmecken, dann ist sie gut. Würde 10 Min. Kochzeit empfehlen.

So, dann einfach den Topf von der Platte nehmen, die Gelatine einrühren und den “Salat” in kleine Schälchen oder eine Schüssel gießen. Kaltstellen, bis alles schön fest ist. So sieht das aus:

Einzig wahre Musikempfehlung dazu: John Mellencamp – Jack and Diane