Chinesische Schweinshaxe

Manchmal bringt das Kochbuchwälzen doch was. So entdeckten wir neulich ein tolles Rezept für etwas, das wir schon öfter bei unserem Pariser Lieblingsimbiss (Street, Canal Saint-Martin) gegessen haben. Einziger Unterschied: Das, was da aus dem Ofen kam, war noch so. Viel. Besser! Ein idealer Schmaus für kalte Abende in der warmen Küche mit Freunden.

Chinesische Schweinshaxe

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Katrins Erbsenpesto

Nachdem die arme Disco ja nun so arg unter unserem Zeitmangel leiden musste, hat sich Katrin, unsere gefeierte Gastschreiberin (eigentlich gehört sie schon fest zum Team), erbarmt und einen wunderbaren grünen Eintrag verfasst. Viel Spaß und fröhliche Erbserei!

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Für das Erbsenpesto braucht ihr

  • 300 g Erbsen (am besten Frische, die schmecken einfach viel viel besser)
  • 100 g gehobelte Mandeln, in der Pfanne goldbraun angeröstet
  • gutes Olivenöl (lohnt sich wirklich, man braucht nicht viel und sonst schmeckt es schnell bitter)
  • 1­-2 Knoblauchzehen nach Geschmack
  • Salz und Pfeffer

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Iran, wir knabbern Dich an (2/2)

Nun endlich die Fortsetzung unseres kulinarischen Persientrips (Teil 1 gibt’s hier).

Beim letzten Mal kam das wohl wichtigste Gericht noch gar nicht zum Zuge: Der Eintopf, bzw. das Ragout. Das gibt es in allen Farben und Formen und wir haben keine einzige schlechte Erfahrung gemacht.

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Galettes

Es begab sich vor einiger Zeit, als ich einen geschätzten Freund während seines Austauschsemesters in der Champagne besuchte. Er kannte meine Verfressenheit und fuhr uns beide tief in die campagne (sic). Dort wartete ein kleines Häuschen mit dampfendem Schornstein. Angeblich die weltbeste Crêperie. Die gesamte Bevölkerung Frankreichs saß an diesem Abend in dem Häuschen – so ließ zumindest das Szenario vermuten.

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Acai-Milchreis

So ganz traut sich der Sommer ja nicht raus, vielleicht muss man ihn ein bisschen mit der brasilianischen Acai-Beere inspirieren.

Wir hatten ja vor einiger Zeit schon mal ein Rezept aus unserem Brasilienurlaub mitgebracht (hier isses), dort wird die frische, pürierte Frucht am liebsten als Sorbet gefuttert. Heute aber soll es mal eine etwas gewagtere Kombi geben: Acai mit Milchreis. Oder eher umgedreht.

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Mama macht Rhabarber: Marmelade und Relish

 

Mütter sind ja schon was Großartiges. Meine zum Beispiel hat neulich nicht nur lecker rumgekocht, sondern das alles sogar für die Krabbendisco fotografiert und dokumentiert. 

Wie im Titel ersichtlich, gibt es des Rhabarbers zweierlei. Ich konnte leider noch nicht kosten, aber Mama sagt, dass das schmeckt, und das stimmt immer. Also los, wir starten mit der Marmelade. Genauer gesagt, mit der

Rhabarber-Erdbeer-Orangen-Marmelade

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Sommeraperitif: Orangen-Tomaten-Süppchen

 

Ein großartiger Start für ein luftiges Sommerschlemmermenü! Dieser Hauch von Nichts ist ganz leicht vorzubereiten und schmeckt nach allerherrlichsten Sonnenstrahlen – gute Zutaten vorausgesetzt, die sind hier besonders wichtig.

Ich habe das Süppchen als kleinen Aperitif gereicht, eignet sich bestimmt aber auch als Vorspeise super:

Zutaten (4 Personen – Vorspeisengröße)

  • 3 Orangen, geschält und gestückelt
  • 800 g Tomaten, gewürfelt (duften müssen sie!)
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt
  • 1/2 Bund Basilikum, grob gehackt
  • 100 ml Olivenöl
  • 2 El Weißweinessig
  • Salz und Pfeffer und Cayennepfeffer
  • 100 g Möhren, fein gewürfelt
  • 1 Chili, gehackt
  • 12 Kirschtomaten
  • 2 Scheiben Toast in Würfelchen
  • 40 g geriebener Parmesan

Als Erstes werden die Orangen mit den großen Tomaten, dem Knoblauch, dem Basilikum und 80 ml Olivenöl ganz fein püriert. Alles durchsieben und mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer würzen. Kalt stellen.

Jetzt die Möhrchen 2 Minuten in Salzwasser kochen und kalt abschrecken. Kirschtomaten kurz ins kochende Wasser schmeißen, abschrecken und grausam häuten.

Aus dem Toast macht Ihr mit dem restlichen Olivenöl leckere Croutons, die Ihr dann mit der Chili, den Kirschtomaten, den Möhren und dem Parmesan mischt.

Kurz vor dem Servieren die Suppe in einen Siphon füllen und in kleine Becherchen sprühen (alternativ mit dem Mixer aufpürieren). Oben drauf streut ihr die Toast-Mischung. Und ab dafür.

 

Musikempfehlung: Porcupine Tree – Start of Something Beautiful